Bitte werden sie krank - ihre forschenden Pharmaunternehmen
Ich wußte es ja immer. Krank sein ist teuer. Meine bessere Hälfte brachte ich heute nach unserer beider Arbeit zum HNO-Arzt, wegen kleiner Unstimmigkeiten im Bezug auf die Gesundheit. Nix gravierendes, weshalb man zu Hause bleiben müßte.
Nach einer Currywurst die keine war (und dafür für mein Berliner Empfinden zu teuer war) und eine dreiviertel Stunde Wartezeit kam meine bessere Hälfte, um einen Anschiss und einem gelben Urlaubsschein bereichert vom Arzt zurück.
Das allein störte sie schon gewaltig, da sie sich ja nicht so krank fühlte. Nun stand noch der standesgemäße Apothekenbesuch auf dem Plan. Und dort wurde aus der vorigen Bereicherung eine deutliche Erleichterung. Nämlich in unserem Geldbeutel. Satte 33 € für Medikamente für eine Krankheit die man nicht als so stark empfindet, eine Krankmeldung die man nicht wollte, und der Gewissheit das man ihr nur die Minimalpackung ausgehändigt hat, mit dem Anraten weitere Produkte zu kaufen.
Da war ich dann ja schon platt. Meiner Meinung nach hätte eine Pulle Whiskey vom Discounter den gleichen oder gar besseren Effekt gehabt. Wirtschaftlich gesehen, was hätt ich für 33 € an Whiskey beim Discounter bekommen. Drei Flaschen hätte meine bessere Hälfte dann weggurgeln können, und den Rest hätt ich dann vernichten müssen…. Hurra…
In diesem Sinne Prost und Gute Besserung…




